Bedienung neu gedacht: Effizient – unabhängig vom Erfahrungsniveau
Die FPC6 ist darauf ausgelegt, eine stabile und effiziente Bedienung unabhängig vom Qualifikationsniveau zu ermöglichen – ein klarer Vorteil in Zeiten des Fachkräftemangels. Erweiterte Visualisierungen und grafische Ersatzbilder am Touchpanel unterstützen die gezielte Fehlersuche. Die Maschine erkennt Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung – auch über Prozessgrenzen hinweg – und weist aktiv auf mögliche Ursprungsorte hin. Das reduziert Stillstände und vermeidet unnötige Eingriffe.
Schnelle Formatumstellung
Maximaler Nutzerkomfort und Reproduzierbarkeit beim Formatwechsel. Sämtliche relevanten Einstellungen werden elektronisch erfasst und in der Rezepturverwaltung gespeichert. Elektronische Zählwerkskalen sorgen für Wiederholgenauigkeit bei Formatwechseln; manuelle Justierungen nach der „Trial-and-Error“-Methode entfallen.
Reduzierter Platzbedarf
Die FPC6 vereint hohe Leistung mit kompakter Bauweise und benötigt dank verkürzter Produktzuführung weniger Platz als frühere Generationen. Die kompakte Bauweise basiert auf der langjährigen Engineering-Expertise von Theegarten-Pactec. Bereits im Vorfeld wird die Maschinenkonfiguration präzise auf die später zu verarbeitenden Produkte abgestimmt. Grundlage sind umfassende Tests mit Originalprodukten, die ein verlässliches Bild des späteren Prozessverhaltens liefern. So wird von Beginn an ein Höchstmaß an Prozesssicherheit gewährleistet. Auf dieser Basis sind Produktgeschwindigkeiten in der Vereinzelung von bis zu 100 m/min zuverlässig realisierbar.
Nachhaltigkeit trifft Hochleistung
Eine integrierte Vorheizstrecke ermöglicht die zuverlässige Verarbeitung sensibler Materialien wie Papier oder recycelbarer Monofolien – bei maximaler Effizienz, hoher Ausbringung und konstant hoher Qualität. Für die Zweitverpackung werden die Schlauchbeutel direkt an den Hochleistungskartonierer BLM übergeben. Vom unverpackten Produkt bis zum fertigen Karton, alles aus einer Hand – inklusive Verteilsystemen, Speichern und Zuführtechnik.
Flying Splice
Das sogenannte „Flying Splice“ jene kritischen Schritte, die früher präzises Einfädeln und Aufkleben des doppelseitigen Klebestreifens erforderten. Eine mit Klebeband vorbereitete Rolle wird einfach aufgelegt, weitere Schritte oder besondere Vorkehrungen sind nicht nötig. Das korrekte Anlegen, Ausrichten und Einziehen erfolgen dann jeweils automatisch. Der Rollenwechsel kann darüber hinaus ohne Geschwindigkeitsreduzierung durchgeführt werden, selbst bei Packmittelgeschwindigkeiten von 150 m/min. „Flying Splice“ steigert damit sowohl die Prozesssicherheit als auch die Anlagenverfügbarkeit bei minimalem Schulungsaufwand.
Flexibilität beim Siegeln
Der werkzeuglose Wechsel der Quersiegeleinheit erfolgt geführt und weitgehend automatisch über das HMI – per Hubwagen und ohne spezielle Transportvorrichtungen. Eine Zwangsführung übernimmt die automatische Zentrierung beim Einfahren. Die Maschine erkennt die eingesetzte Einheit selbstständig, verbindet alle Komponenten und lädt die hinterlegten Sollwerte aus der Rezepturverwaltung. So sind Formatwechsel schnell, sicher und reproduzierbar möglich.